header_cucs_0
Die Kreativwirtschaft hat eine sehr große gesamtwirtschaftliche Bedeutung in Österreich und die Leistungen der Kreativen schaffen in vielerlei Hinsicht die Basis für Tourismus: Die großen klassischen Komponisten, welche mit ihren Werken den Grundstein für die Seefestspiele in Bregenz oder die Staatsoper in Wien gelegt haben oder die bedeutenden Maler und Bildhauer deren Werke in Museen zu bewundern sind, stellen nur zwei der vielfältigen Zusammenhänge dar. Es steht außer Frage, dass die Werke der Künstler und Kreativen zu einem Großteil die Angebotsbasis legen und die Touristen zu einem Besuch in den Städten motivieren. Doch nicht nur die großen, bekannten Künstler und kulturellen Attraktionen prägen das Flair einer Stadt. Auch die „kleinere“, „junge“ und sehr vielfältige Design-, Künstler- und Kreativ-Szene hat großen Einfluss auf das Stadtbild.
Diese Szene ist häufig unübersichtlich, stark fragmentiert und in losen Netzwerk-Communities organisiert, was sie meist nur für Insider, nicht aber für die breite Öffentlichkeit inklusive der Touristen, zugänglich macht. Zahlreiche Aktivitäten werden in Folge von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen und werden von den Akteuren entweder bewusst oder aus Kostengründen nur „viral“ unter (lokalen) Insidern propagiert. Es dominiert der Einsatz diverser mobiler Apps und sozialer Online-Medien. Da diese Zielgruppe kaum über traditionelle Wege angesprochen werden kann, sondern vorrangig auf moderne Technologien setzt, muss der Fokus in der Kommunikation auf Internet-Kanälen wie Social Media oder Web-Plattformen liegen.
Mit dem Projekt „Creative Urban City Space“ sollten Chancen und Herausforderungen der Nutzung der Kreativszene im touristischen Kontext diskutiert werden und die Schnittstelle zwischen Tourismus und Kunst- und Kulturszene in den Mittelpunkt gestellt werden. Das Projekt fand seinen Abschluss in einem Workshop am 29. September 2014 bei dem führende Vertreter aus Tourismus, Kunst, Marketing und IT die verschiedenen Perspektiven der Zusammenarbeit beleuchteten und gemeinsam mit den Teilnehmern im Zuge eines „World Cafès“ zentrale Fragestellungen diskutierten. Alle Informationen zum Programm und dem prominent besetzten Podium finden Sie hier.

Gefördert durch 
bmwfw

In Kooperation mit
wu_service_marketing